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Zur übersichtlichen Darstellung von Materialflussdaten wird meist eine Matrixdarstellung gewählt. Die Reihenfolge der Spalten bzw. Spalten ist maßgeblich für das Erscheinungsbild. An diesem kann ein versierter Planer den Strukturtyp ablesen. Umgekehrt kann durch sorttieren der Reihenfolge in Richtung eines Strukturtyps optimiert werden.

In der Fachliteratur existiert eine Vielzahl unterschiedlicher Verfahren zur Optimierung der Struktur von Fabriklayouts. Diese gliedern sich in analytische, heuristische und grafische Verfahren.

Bei dieser Funktionalität handelt es sich um eine Weiterentwicklung der Funktion "Optimalposition". Hierbei wird selbstständig die Komponente gefunden, bei deren Verlagerung die größte Aufwandsreduktion zu erzielen ist.

Die Visualisierung und Bewertung von Materialflusssystemen stellt die Grundlage für die Optimierung selbiger. Üblicherweise findet die Optimierung ausschließlich durch den Planenden statt. Derzeit existieren nur wenige Systeme für die rechnergestützte Optimierung von Materialflusssystem.

Üblicherweise befinden sich die Elemente eines Materialflusssystems in der Fabrikplanung auf annähernd einer Ebene ...

Irgendwann kam der Gedanke auf, dass eine Darstellung, die den "Raum aus dem Layout heraus" nutzt gegebenenfalls intuitiv und nutzerfreundlich sein könnte. Denn bei starkt vernetzten Materialflusssystemen kommt es zu Überlagerungen von Materialflusspfeilen, so dass die Nachvollziehbarkeit leidet, darüber hinaus führen die Pfeile oft durch andere Komponenten, so dass sie verdeckt werden.

Aufgrund der Erfahrungen aus verschiedenen Fabrikplanungsprojekten mit Um- und Neuplanungen auf Basis von Materialflussdaten, wurde bewusst auf die Implementierung von:

  • Wegenetzen und
  • Festlegung von Ein- und Ausgangspunkten der Materialflüsse

verzichtet.

Daher gibt es keine Restriktionen bezüglich der Gestaltung und Darstellugn der Verbindung zwischen Quelle und Senke.

Üblicherweise werden die Materialflussbeziehungen in einer Tabelle abgelegt bzw. aus Werkzeugen zur Materialflussermittlung exportiert. Folglich wurde im Plugin eine entsprechende Importfunktion realisiert (CSV; 3 Spalten: von, nach, intensität). Das Plugin prüft dabei selbständig, ob allen Beziehungen Komponenten im Modell zugeordnet werden können. Sollten Komponetnen nicht vorhanden sein, werden sie insofern gewünsch durch entsprechende Platzhalter ("Dummykörper") repräsentiert, diese lassen sich im Nachhinein jederzeit anpassen oder ersetzen.

In der Fabrikplanung ist die Darstellung und Bewertung von Materialflüssen ein wichtiges Werkzeug zur Beurteilung von geplanten Layouts.

Allgemein stellt sich ein Materialfluss als ein Datentriple mit:

  • der Quelle,
  • der Senke und
  • der Intensität der Beziehung

dar. Mit einer Vielzahl an Materialflüssen lassen sich auch komlexe Fabriksysteme analysieren, bewerten und optimieren...

 

Sketchup kann als Konstruktionswerkzeug verwendet werden. Für die Weitergabe von Zeichnungen, sind definierte Ansichten zu erstellen.

Mit "Layout" (Pro-Lizenz erforderlich) ist es möglich unterschiedliche Ansichtsdarstellungen auf einer Seite zu platzieren und diese gegebenenfalls zu bemaßen. Wer dies schon einmal versucht hat, kann bestätigen wie aufwändig dies sein kann.

Nachdem ich die Funktion "EV- exploded view" fertig hatte, wurde aus verschiedenen Richtungen der Wunsch der ausschließlichen Beschriftung der Komponenten geäußert.

Ergebnis ist eine Funktion bei der im Wesentlichen "nur" ein entsprechend angepasster und fixierter Parametersatz zum Einsatz kommt.

In diversen Gesprächen zu digitalen Modellen (insbesondere konstruierten Produkten) kam immer wieder die Frage nach der Darstellung von "Explosionsansichten" auf.

Sicher besteht immer die Möglichkeit, sich derartige Ansichten selbst zu erstellen. Ab einer gewissen Komplexität macht es einfach keine Spass mehr bzw. der zeitliche Aufwand steht in mehr in einer vernünftigen Relation.